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Hochverfügbarkeit mit DFS PDF Drucken E-Mail
Samstag, den 18. Juni 2011 um 21:00 Uhr


DFS ist ein Dienst, der Freigaben zentral zur Verfügung stellen und Ordner auf eine sehr effektive Weise replizieren kann. Es bietet uns die Möglichkeit mit Windows Boardmitteln und ohne zusätzliche Lizenzen oder teure Clustertechnologien eine hochverfügbare Umgebung zu konfigurieren. Der Zugriff wird dabei auf mehrere Server verteilt, deren Freigaben sich untereinander replizieren. Die Möglichkeiten lassen sich dabei standortübergreifend einrichten.


Um das Ganze jetzt umzusetzen, müssen zunächst die Rollen installiert sein:

Im nächsten Schritt wird ein Namespace definiert über den später die Zugriffe erfolgen. Da man sich hier auch einen SPF bauen kann, sollte im Anschluss auch ein zweiter Namespaceserver definiert werden, aber es wird mit einem begonnen. Server auswählen:

Den Namen der der übergeordneten Freigabe eingeben, in dem später die Ordner angezeigt werden:

Als Nächstes muss der Namespacetyp definiert werden. Hier sollte der domänenbasierte Space gnutzt werden, damit der Zugriff verteilt werden kann.

Im nächsten Schritt richten wir einen Ordner ein, der auf zwei verschieden Servern liegt und im Anschluss repiliziert wird:


Der Ordner ist bereits jetzt aktiv und DFS möchte auch gleich die Replikation einrichten:

 

 

Die Freigabe ist jetzt aktiv und die Ordner werden im Hintergrund synchron gehalten.


Hat man unterschiedliche Speicher und möchte man eine Priorisierung auf einen Share im Hintergrund erreichen, kann man eine Reihenfolge über die erweiterten Eigenschaften des Ziels konfigurieren. Dabei stehen folgende Möglichkeiten zur Wahl:
•    Das erste von allen Zielen
•    Das letzte von allen Zielen
•    Das Erste unter den Zielen mit gleichen Kosten
•    Das letzte Ziel bei gleichen Kosten

Bei einem Ausfall sollte man dann auch wieder zum primären Ziel zurück, was in den Eigenschaften des Shares „Clientfailback“ zu konfigurieren ist.



Siehe auch:
http://technet.microsoft.com/en-us/library/cc732006.aspx